In der aktuellen Situation ist es aufgrund des Corona-Virus schwierig die nächsten Semester zu planen. Dies betrifft sowohl Studierende als auch Hochschulen. Bitte besuchen Sie die DAAD-Corona-Infoseiten für weitere Details.
Hochschulpolitische Stellungnahmen, Expertisen zur Internationalisierung oder Konzeptpapiere werden künftig im Format der „DAAD-Perspektiven“ veröffentlicht. Mit diesem neuen Format werden die früheren "DAAD-Standpunkte" abgelöst.
Nachhaltigkeit gewinnt als Orientierungsrahmen auch für Hochschulen und Geldgeber an Bedeutung. Der DAAD sieht es als seine Aufgabe, auf diese Entwicklungen
mit konkreten Angeboten und Lösungsansätzen zu reagieren, und hat daher sein Verständnis von Nachhaltigkeit weiter konkretisiert und strategische Ziele und Maßnahmen definiert.
Der DAAD unterstützt die Agenda 2030 der UN aktiv und setzt sich dafür ein, besonders innovative und nachhaltige Programme auch in Zukunft zu fördern und konsequent auszubauen. Die Umsetzung der Agenda 2030 erfordert gegenseitiges Lernen und gemeinsames Forschen von Industrie- und Entwicklungsländern von Beginn an. Der DAAD legt daher Vorschläge zur stärkeren Integration von Forschung und Lehre in Kooperationsprojekten, zur fachlichen Vernetzung über institutionelle Grenzen hinweg und zur Einführung „transformationspolitischer Bildungsarbeit“ vor.
Viele Hochqualifizierte wählen ihren Studien- oder Arbeitsort auch nach der Attraktivität eines akademischen und gesellschaftlichen Umfelds. Der DAAD möchte an der Gestaltung von positiven Rahmenbedingungen in Deutschland und weltweit mitwirken. Er tritt für ein weltoffenes und gastfreundliches Deutschland ein, das qualifizierte Zuwanderer ebenso willkommen heißt wie internationale Studierende und Wissenschaftler, die in ihre Heimat zurückkehren wollen.
Die Aufnahme eines grundständigen Studiums an einer deutschen Hochschule ist für viele internationale Bewerber mit hohen Hürden verbunden. Wenn Deutschland im globalen Wettbewerb um die besten Studierenden nicht zurückfallen soll, benötigt es eine grundlegende Reform des Hochschulzugangs für Ausländer.
Mit einer Erklärung seines Vorstandes unterstreicht der DAAD die Bereitschaft und Fähigkeit der deutschen Hochschulen, zur Lösung der großen Entwicklungsfragen beizutragen. Unterstützt durch Bundesmittel übernehmen die Mitgliedshochschulen des DAAD durch internationale Vernetzung für bessere Lehre und Forschung Verantwortung. Sie bringen eigene Kapazitäten in die Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern ein und ermöglichen damit langfristige Entwicklungserfolge. Der DAAD wirbt dafür, solche partnerschaftlichen Ansätze im Hochschul- und Wissenschaftsbereich weiter zu stärken.
Die Nachfrage nach Deutsch und Deutschlern-Angeboten im Ausland befindet sich im Wandel. Der DAAD skizziert in seinem Positionspapier zur Deutschförderung, wie er darauf mit flexiblen, bedarfsorientierten und auf Partnerschaftlichkeit ausgerichteten Angeboten reagiert. Diese zielen auf die verstärkte Integration anwendungsbezogener Themen in germanistische Studiengänge und auf die Ausbildung qualifizierter Lehrer und Dozenten für das Fach Deutsch.
Der DAAD stärkt aktiv die Rolle des Deutschen als Wissenschaftssprache im Kontext akademischer Mehrsprachigkeit. Aufgrund der Überzeugung, dass Internationalisierung, exzellente Wissenschaft und Mehrsprachigkeit einander nicht ausschließen, fördert der DAAD sprachliche Vorbereitung und fachliche Kooperationen bewusst mit Blick auf die Präsenz der deutschen Sprache in der Wissenschaft, aber auch mit Blick auf die Möglichkeit, wissenschaftliche Mehrsprachigkeit in die Praxis umzusetzen.
Bei der Transnationalen Bildung setzen deutsche Hochschulen auf partnerschaftliche Modelle, die einen Interessenausgleich ermöglichen. Aufbauend auf bereits bewährten Hochschulpartnerschaften sind gemeinsame Studienprogramme, Fakultäten und binationale Hochschulgründungen entstanden, die von den Partnern kooperativ geplant und durchgeführt werden. Für den DAAD steht beim Transfer deutscher Studienangebote und -modelle ins Ausland die akademische Verantwortung für Bildungsinhalte im Vordergrund.
Deutsche Hochschulprojekte im Ausland sind ein wichtiges Profilelement im Rahmen der Internationalisierung der deutschen Hochschulen. Der Erfolg dieser Projekte hängt entscheidend von der Beteiligung der relevanten Akteure ab. Der Kodex, entstanden aus einer gemeinsamen Initiative von HRK und DAAD, formuliert in Form einer freiwilligen Selbstverpflichtung qualitative „Mindestanforderungen“ für deutsche Hochschulprojekte im Ausland, die sowohl von den deutschen Hochschulen als auch von ihren ausländischen Partnern eingehalten werden sollen.
Transfer praxisorientierter und dualer Studienangebote ins Ausland
Das Interesse an deutschen Modellen der praxisnahen und dualen Hochschulbildung im Ausland ist groß und wird von ausländischen Regierungen und Hochschulvertretern stark nachgefragt. Gegenstand des Positionspapiers sind die Machbarkeit und Bedingungen für einen erfolgreichen Transfer dualer, aber auch anderer praxisorientierter Studiengänge.